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-----Am 21. Oktober 1983 erschien dann
noch ein weiterer Artikel in der BILD-Zeitung, den ich hier im
Wortlaut wiedergebe:
"RADIO BENELUX: SCHWARZSENDER
HAT SCHON DREI FAN-CLUBS...
ms. Düsseldorf/Eupen, 21. Oktober 1983.
Das Studio liegt auf dem Dachboden einer
Gaststätte, am Mikrophon und in der Technik sitzen keine
Rundfunk-Profis.
Eine Gruppe junger Leute
macht hier Radio. Und die Amateure lassen ein flottes Programm über die "schwarze"
Antenne gehen - ihre Fans haben sich schon
in drei Klubs
zusammengeschlossen! "Radio Benelux" heißt das deutsche
Senderchen. Es liegt allerdings im belgischen Eupen, 690 Meter
hoch. Deshalb auch kann das Programm von rund
250.000 Geräten
empfangen werden. In Düsseldorf, am Niederrhein und auch im Großraum
Aachen. Discjockey Udo
Menke (37), ein
kaufmännischer Angestellter, berichtet: ´Meine Freunde und ich
haben die ganze Anlage selbst
finan-
ziert. Alle geben jeden Monat
Geld, damit der Betrieb durchgezogen werden kann. Werbung dürfen
wir ja nicht
machen.´Die 30 Kaufleute, Schüler, Elektriker und
Ingenieure übermitteln rund um die Uhr Hörergrüße, Musik- wünsche, geben Veranstaltungstips, senden regionale
Nachrichten. Sogar ein Programm für
Strafgefangene ist dabei.Ein Großteil ihrer Freizeit opfern die
Radio-Macher für's Hobby. Wer mal zuhören möchte. UKW,
Kanal 47, 101,2 Mhz. |
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